EAuto Aulendorf www

 

2017 03 17 E Ladesulen Aulendorf 550

 

Mitglieder des BUS bei den
Remo-Workshops Elektromobilität

Remo Bad Schussenried AAFranz Thurn, Bruno Sing, Joachim Feßler, Christine Vogt
bei der Remo Abschlussveranstaltung 2016 in Bad Schussenried.

 

E-Auto / E-Fahrräder / E-Lastenfahrräder
Die BUS Fraktion setzt sich für moderne Mobilität
 bei der Aulendorfer Stadtverwaltung ein

Kommunen sind wichtige Multiplikatoren bei der flächendeckenden Verbreitung der Elektromobilität. Indem sie einerseits die Rahmenbedingungen für Mobilität gestalten und andererseits Mobilitätsangebote selbst nutzen, sind Städte und Gemeinden zentrale Akteure auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität. Neben der Vorbildfunktion gestalten die öffentlichen Verwaltungen mit der Infrastruktur- und Verkehrsplanung den Bereich Mobilität aktiv mit. Dies erfordert Maßnahmen u.a. in folgenden Bereichen: Elektrifizierung von Fahrzeugflotten, Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur, Bevorrechtigung von Elektrofahrzeugen und die Schaffung attraktiver Mobilitätsangebote.
(Quelle: e-mobil BW GmbH, Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg)

Zum Haushalt 2015 hat die BUS Fraktion einen s.g. Prüfantrag an die Stadtverwaltung gestellt mit dem Ziel eine Analyse der Dienstfahrten der Verwaltung zu erstellen. Der Antrag wurde in der Gemeinderatssitzung am 07.11.2016 öffentlich behandelt.

Die Auswertung der Daten aus dem Jahr 2015 hat ergeben, dass

  • von 584 erfassten Dienstfahrten,
  • 516 Fahrten bzw. 88,4% unter 30 Kilometer waren und
  • 177 Fahrten bzw. 30,3% sogar unter fünf Kilometer waren.

Die BUS Fraktion im Aulendorfer Gemeinderat sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass ein sehr großer Teil der dienstlichen Wege der Stadtverwaltung durch Elektrofahrzeuge (E-Auto, E-Fahrräder, E-Lastenfahrräder) bewältigt werden können.

distanz fahrten balkendiagramm www

kuchen fahrten bis 30 km www

 

Der Antrag lautet:

E-Auto für die Verwaltung / E-Lastenfahrrad im Bauhofeinsatz

Die Elektromobilität hat aktuell insbesondere bei lokalen und regionalen Fahren seine Stärken. Wir bitten zu prüfen, inwieweit es möglich ist, Fahren von Mitgliedern der Stadtverwaltung mit einem E-Auto zurückzulegen. Dazu sollen die Daten der Fahrtenbücher von 2015 analysiert werden. Insbesondere sollen die Fahren nach

  • Länge [in km],

  • Wochentage der Fahrten,

  • Person/en [anonym],

  • Zweck der Fahrt,

tabellarisch und grafisch (z.B. Balkendiagramm) dargestellt werden.

 

Weiter bitten wir zu prüfen, ob die Möglichkeit des Einsatzes eines Elektrolastenfahrrads für den Bauhof besteht. Ein Elektrolastenfahrrad verbessert insbesondere dort die Wirtschaftlichkeit und die Abläufe, bei welchem ein Bauhofmitarbeiter für die Erledigung seiner Aufgaben mit relativ wenig und leichten Gerätschaften auskommt, wie z.B. mit einer Motorsense, einem Handbläser oder Gartengeräten. Diese Werkzeuge können - inklusive der zusätzlichen Ausrüstung, wie Eimer oder Benzinkanistern - ideal mit einem Elektrolastenfahrrad transportiert werden. Wir bitten die Optionen zu prüfen und insbesondere Erfahrungen aus anderen Kommunen/Stellen einzuholen, wie z.B. aus Ahlen, Wasserburg, LRA Tübingen, … .